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Große Attraktionen auf der wohl imposantesten Festung der Alpen
Zu Pfingsten 2010 stand die imposante Festung Kufstein zum zweiten Mal im Zeichen der Ritter – mit Feuer- und Kampfshows, Mittelalter-Bands und Minne-Barden, Gauklern und Kinder-Ritterprogramm. Die 300 Meter lange Festung, hoch über dem Inn und über dem Zentrum der beliebten Tiroler Stadt Kufstein bot eine spektakuläre Kulisse für einen riesigen Mittelalter-„Abenteuerspielplatz“.
So öffneten sich am Freitag pünktlich um 10:00 Uhr die großen Tore der Festung für die ersten Gäste des Ritter-Festes. Nach einem kurzen Regenschauer hatte der Himmel ein Einsehen und verschonte uns mit weiteren Niederschlägen. Sogleich ertönte auch Kampfgeschrei, Schwerterklirren und Jubelschreie in der Festung um das Ende der „Regenzeit“ zu feiern. So füllten sich bereits am Mittag die Ränge vor der großen Bühne in der Festungsarena der Josefsburg, wo „Unis Cornus“, „Malus Ludus“ und viele andere Künstler die Massen unterhielten. „Die Streuner“ stimmten mit ihren fröhlichen Sauf- und Pfaffenliedern die Gäste auf eine fulminante Feuershow am Abend ein. Trotz des noch kühlen Wetters waren alle begeistert und feierten ausgelassen die „Nacht des Feuers“.
Am Samstag erschienen bereits am Vormittag die ersten Sonnenstrahlen, was wir zum Anlass nahmen einen kleinen spontanen Umzug durch die Innenstadt Kufsteins zu machen. Schließlich wurde der „Tag der Ritter“ gefeiert. Und das nicht nur mit den Kampftruppen von „Milites Anguis“ den „Ruggensteiner „ und der „Kraiburger Ritterschaft“, die sich im Kriegspulvermagazin eine leidenschaftliche Feldschlacht lieferten, sondern auch mit den begeisterten jungen Gästen Kindern beim „Ritterturnier für Kinder“ Am Samstagabend klirrten dann die Schwerter, rasselten die Kettenhemden, ertönten Kampfschreie. Die „Nacht der Ritter“ bot mitreißende Kampfshows mit den historischen Lagergruppen und den Artisten von „Ars Ignis“, „Yoyo“ und „Jolandolo“, nachdem die „Streuner“ ihr großes Abschlusskonzert darboten. Und noch bis spät ertönten die Gesänge „Uns geht die Sonne nicht unter!“
Am Pfingstsonntag war die Burg fest in der Hand der Gaukler. Bereits um die Mittagszeit genossen die Besucher die aufkommenden Sonnenstrahlen und hatten beste Laune. Es waren ideale Bedingungen für einen schönen Festtag mit einem neuen Tagesbesucherrekord. So heizten „Malus Ludus“, „Unis Cornus“ und „Totus Gaudeo“ auf der Josefsburg allen richtig ein, während die legendären „Tarnkappen“ ihre gelungene Wiedervereinigung feierten. Sie traten zum ersten Mal seit 2006 wieder auf einer Bühne auf. Sie und ihre gauklerischen Mitstreiter boten Akrobatik, Jonglage und Schabernack vom Feinsten. Höhepunkt war dann ihr gemeinsamer Auftritt mit „Ars Ignis“ und „Historia Perita“ bei der großen Feuershow bis spät in die Nacht.
Am Pfingstmontag gab es das große Finale mit dem „Kinder- und Familientag“. Es erwarteten die Gäste bei besten Wetterverhältnissen Highlights von den „Tarnkappen“, „Totus Gaudeo“, „Spielleut Cantoris“ und „Jolandolo“, Kampfshows von den Ritterschaften und ein großes Kinderprogramm mit Märchenzelt, Kinderschreinern, Turnier für Kinder, Basteln, Zauberei, Bogenschießen und vieles mehr.
Die Konzert-Highlights fanden jeweils in der 2.400 Quadratmeter großen und überdachten Festungsarena in der Josefsburg statt. Eine zweite Bühne unterhalb des imposanten Kaiserturms, dem Wahrzeichen der Festung, war Schauplatz für weitere hochkarätige Mittelalter-Bands. Dazu gab es einen großen Markt der Händler und Handwerker und stilechte Atzung und Labsal.
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